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Twitter-Clients – eine kleine Übersicht

Artikel vom 22. März 2009, von Thomas Aull in der Kategorie Software

Twitter erfreut sich nach wie vor steigender Beliebtheit. Zwar kann keiner so richtig sagen warum er twittert, viele tun es aber doch. Ich selbst habe vor, kleine Blogbeiträge und Linktipps auf Twitter auszulagern um nicht jedes mal einen eigenen Eintrag dafür schreiben zu müssen. Aber sich dann jedes mal erst umständlich auf www.twitter.com anmelden? Uncool. Dabei gibt es viele schöne Twitter-Clients die das Leben viel leichter machen! Eine kleine Übersicht, sortiert nach Plattform, gibt es hier.

Hinweis: Ein Klick aufs Bild öffnet einen Screenshot, ein Klick auf die Überschrift führt zur Downloadseite des jeweiligen Programms.

Mac OS X

Twitterrific

Twitterrific ist ein eine nette Twitterapplikation für OS X. Sie sieht gut aus und lässt sich gut bedienen. Shortcuts vereinfachen außerdem das effektive Lesen vieler Tweets. Wermutstropfen: Das Programm ist in der freien Version werbefinanziert (Werbung jede volle Stunde - eine Lizenz kostet 15 $) und Zusatzfunktion wie z.B. URLs kürzen gibt es leider nicht. Trotzdem ein schönes Stück Software.

Nambu

Nambu habe ich erst kurz vor Veröffentlichung dieses Artikels, durch (wie sollte es anders sein) Twitter selbst, entdeckt. Die Software befindet sich im Beta-Stadium, macht aber schon jetzt einen sehr guten Eindruck. Schönes User-Interface und viele Zusatzfunktionen lassen mich überlegen, meinen aktuellen Favoriten Tweetdeck durch dieses Tool auszutauschen.

Adobe AIR

Twhirl

Twhirl ist sehr umfangreich und unterstützt nicht nur Twitter, sondern auch laconi.ca, Friendfeed und Seesmic. Er wird deshalb auch als “Social Software Desktop Client” bezeichnet. Mit der Unterstützung des Dienstes Ping.fm kann man außerdem gleichzeitig seine Statusmeldung an verschiedene Communitys wie Facebook oder MySpace verteilen. Wer „einen für alles” sucht ist mit diesem Programm gut bedient.

Spaz

Spaz ist ein englischsprachiger, simpler Twitter-Client, der alles bietet was man im Twitter-Alltag so braucht. Für mich war er allerdings in der Bedienung etwas umständlich, dafür hat er ebenfalls einige Zusatzfunktionen.

Tweetdeck

Tweetdeck ist momentan die Software meiner Wahl. Nachdem ich verschiedene Adobe AIR Anwendungen ausprobiert habe, bin ich hier hängen geblieben. Das besondere an Tweetdeck ist die mehrspaltige Ansicht. So hat man die komplette Übersicht über Nachrichten, Antworten und Direkte Nachrichten. Außerdem kann man Benutzer denen man folgt Gruppen zuordnen und sich so zum Beispiel themenspezifische Twitter-Streams erstellen. Auch sonst bietet Tweetdeck alles was man braucht, im (wie ich finde) schönsten Interface der drei hier vorgestellten Adobe AIR Programme.

Firefox

Twitterfox

TwitterFox ist ein Plugin für Firefox. Wer sowieso mit diesem Browser im Netz unterwegs ist und auf Komfortfunkionen wie URLs kürzen oder Zusatzdienste wie TwitPic verzichten kann, ist mit diesem schlanken Tool gut bedient.

Twitbin

Twitbin ist ein weiteres Firefox-Plugin. Auch hier ist der Funktionsumfang auf das Nötigste beschränkt, Zusatzfunktionen und -dienste gibt es nicht. Trotzdem hat es mich im Test mehr überzeugt als TwitterFox.

Microsoft Outlook

Outtwit

Outtwit ist ein Plugin für Microsoft Outlook und integriert sich dort in die Menüleiste. Leider konnte ich es nicht testen, die Featureliste klingt aber ganz vielversprechend. Wie immer gilt auch hier: Wer Outlook sowieso nutzt wird sicher auch mit diesem Plugin glücklich.

...and last but not least

Beak

Beak ist ein Twitter-Client für Mac OS X, der sich noch in der Entwicklung befindet. Der erste Screenshot sieht aber schon vielversprechend aus. Auf der offiziellen Website kann man sich über Neuigkeiten rund um das Programm informieren lassen. Ich werde über die Erscheinung von Beak hier aber auch berichten.

Adium

Adium, der beliebte Instant-Messenger für Mac, wird in der nächsten Version Twitter unterstützen. Es soll bereits in den kommenden Monaten eine Beta geben und ich bin sehr gespannt wie die Integration gelöst ist. Näheres dazu kann man im Adium-Blog nachlesen.

Fazit

Den perfekte Twitter-Client für jedermann gibt es wahrscheinlich nicht, zu unterschiedliche sind die Bedürfnisse. Der eine möchte ein umfangreiches Programm mit vielen Zusatzfunktionen und -diensten (Tweetdeck, Nambu), dem anderen ist es wichtig eine Integration in eine Programm zu haben das er sowieso schon nutzt (Twitbin, Outtwit). Letztendlich empfielt es sich mehrere Clients auszuprobieren und dann zu entscheiden mit welchem man am besten zurecht kommt.

2 Kommentare

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David Hellmann schreibt am 20. April 2009 um 17:47 Uhr:

lasset beak kommen! :)

#1

Zaunsystem Shop schreibt am 7. September 2010 um 15:39 Uhr:

Hat ICq mittlerweile nicht auch diese twitter funktion, hat mir neulich ein kumpel erzählt.

#2