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CushyCMS - leichtes CMS für Zwischendurch

Artikel vom 29. Mai 2009, von Thomas Aull in der Kategorie Webentwicklung

Viele Kunden wollen ihre Website selbst pflegen und verändern können. Für ein Content-Management-System kein Problem. Doch nicht immer lohnt sich ein „großes” CMS für jedes Projek, wenn der Kunde sowieso nur kleine Textänderungen vornehmen oder hier und da mal ein Bild austauschen möchte.
Und hier kommt das geniale, wie einfache CushyCMS ins Spiel. Mit Cushy kann man ohne nennenswerten Mehraufwand eine Seite pflegbar machen. Wie's geht erkläre ich euch hier.

Schritt 1: Anmelden

Zuerst muss man sich als „Designer” registrieren. Als Designer kann man mehrere Seiten verwalten und mehrere „Editoren” anlegen. Außerdem kann man festlegen, welcher Editor welche Seite bearbeiten darf.

Nach der Registrierung gelangt man in den Backendbereich, hier klickt man auf „Add Site” um eine neue Website im CushyCMS zu verwalten.

Schritt 2: FTP-Daten eingeben

Die Verwaltung durch CushyCMS erfolg mittels FTP und direkter Manipulation des HTML-Contents. Damit das CMS auch auf die Seiten zugreifen kann muss man die entsprechenden FTP-Daten hinterlegen.

Dazu gibt man einfach die benötigten FTP-Daten ein. Schwupps - hat man eine neue Seite angelegt.

Schritt 3: CushyCMS Klassen vergeben

Als nächstes muss man dem CMS noch sagen, welche HTML-Teile einer Seite bearbeitet werden dürfen. Alles was man dafür tun muss ist dem umschließenden Container die Klasse „cushycms” zu geben. Aus folgendem HTML-Code:

HTML
<div>Inhalt</div>

wird also:

HTML
<div class="cushycms">Inhalt</div>

Falls man mehrere HTML-Elemente auf einmal bearbeiten will (z.B. mehrere Absätze plus ein umfließendes Bild) muss man um diese Element noch einen umschließenden Div-Container einfügen (falls noch keiner vorhanden). Aus:

HTML
<p>Das ist ein Absatz</p>
<p>Das ist noch ein Absatz</p>
<img src="bild.jpg" alt="Testbild"</img>

wird:

HTML
<div class="cushycms">
    <p>Das ist ein Absatz</p>
    <p>Das ist noch ein Absatz</p>
    <img src="bild.jpg" alt="Testbild"</img>
</div>

Schritt 4: HTML-Seite ins CushyCMS einfügen

Damit das CMS weiß, welche HTML-Seiten auf dem Server überhaupt bearbeitet werden dürfen, muss man die eben vorbereitete Seite noch einfügen. Dafür klickt man auf den Link „Assign Page to Site” und kann im Dateifenster einfach die entsprechende Datei auswählen. Nachdem man einen „Page Name” vergeben hat klickt man auf „Assign Page” und hat somit die Vorbereitungen zum Bearbeiten einer Seite abgeschlossen.

Schritt 5: Lospflegen!

Fertig! Wenn man eine Seite mit dem CushyCMS bearbeiten will, klickt man einfach im Seitenbaum auf die entsprechende Seite und kann nun alle in Schritt 3 vorbereiteten Elemente bearbeiten.

Tipps & Tricks

Allgemein

Viele Tipps und Tricks im Umgang mit dem CushyCMS stehen in der Designer Documentation, für außergewöhnliche Fragen gibt es eine Google Support Group. Beides findet man im Supportbereich.

Metadaten pflegbar machen

Zusätzlich habe ich eine Möglichkeit gefunden mittels PHP Metadaten pflegbar zu machen und einen Schnipsel dafür hier gepostet.

Update: Surreal CMS

Vor kurzem ist mir noch eine interessante Alternative zu CushyCMS untergekommen: SurrealCMS. Das System schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe wie das CushyCMS (naja eigentlich die gleiche...), hat aber einige interessante Features mehr im Gepäck. Ich werde sicher mal einen genaueren Blick drauf werfen.

Noch n Update: PageLime

Gerade bin ich auf eine weitere Alterative zum CushyCMS gestoßen: PageLime. Ich hab zwar nur einen kurzen Blick drauf geworfen, aber das Demo Video sieht ganz vielversprechend aus.

7 Kommentare

Kommentar schreiben Kommentare als RSS-Feed

David Hellmann schreibt am 17. Oktober 2009 um 0:17 Uhr:

Yeah, ich schau mir auch grad mal Cushy an :) Gut deine Beschreibung! :)

#1

Sven Dvorack schreibt am 24. Februar 2010 um 18:16 Uhr:

http://surrealcms.com

#2

Thomas Aull schreibt am 24. Februar 2010 um 21:01 Uhr:

SurrealCMS steht schon drin :-)

#3

Mark Goldewyk schreibt am 26. Oktober 2010 um 13:11 Uhr:

Versuch dich mal mit pulsecms.com ist open source und nicht fremdgehostet ;-)

edit von Thomas Aull: hab den Link korrigiert, war wohl ein Vertipper ;-)

#4

bpgs schreibt am 9. September 2011 um 17:01 Uhr:

Naja, ist schon erstaunlich, was man alles so alles CMS bezeichnen kann. Ist doch irgendwie für ganz doofe Kunden

#5

Thomas Aull schreibt am 9. September 2011 um 17:10 Uhr:

Das hat doch in erster Linie mit der „Doofheit“ des Kunden gar nichts zu tun. Es gibt einfach Seiten da ist es nur nötig ab und zu mal einen Text ändern zu können und dafür sind System wie CushyCMS erste Wahl. Es würde sich kaum lohnen für dieses eingeschränkte Einsatzgebiet ein vollständiges CMS zu installieren…

#6

Alexander schreibt am 23. Januar 2012 um 9:13 Uhr:

Ich finde auch das hat mit Doofheit nix zu tun. Es ist halt ein super einfaches CMS. Für kleine Kunden die alle Jubeljahre mal eine Kleinigkeit ändern ist denke ich eine super Wahl. Hab es grad neulich Ausprobiert und bin begeistert.

#7